Referenz ERP
Vom Buchhaltungs-ERP zu einer Systemlandschaft für alle Kernprozesse.
Der Hersteller des bestehenden ERP hatte ein End-of-Life gesetzt. Damit war entschieden, dass etwas passiert, offen war nur noch, was.
Steckbrief
Dienstleister im Life-Science-Umfeld, 100 bis 200 Mitarbeitende. Strategie, Auswahl, Einführung und Betreuung von Odoo als ERP-Komplettlösung aus einer Hand.
Mandat des Teams, teilweise vor Gründung der Ascentra Solutions GmbH oder als Subunternehmer.
- von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Entscheidung über die Zielbebauung
- 4 Monate
- bis Go-live, mit Finanzbuchhaltung, CRM, Projektplanung, Spesen, Purchase-to-Pay und Order-to-Cash
- 5 Monate
- durchgerechnet, Best of Breed, hoch integriert und kostenoptimiert
- 3 Szenarien
Quelle: Ascentra Solutions, ERP-Einführung bei einem Life-Science-Dienstleister
Ausgangslage
Das bestehende ERP war um die Buchhaltung herum gebaut. Für die Finanzen funktionierte es, für alle anderen kaum. Prozesse außerhalb der Buchhaltung liefen manuell, über Nachfragen.
Dahinter lag ein Muster: Über Jahre war für jede einzelne Funktion sehr gute und sehr teure Software gekauft worden. Was fehlte, waren die Übergänge dazwischen.
Vorgehen
- Ist-Aufnahme entlang der tatsächlichen Wertströme.
- Abgleich mit strategischer Ausrichtung und Geschäftszielen.
- Eine Fähigkeiten-Map: je Fähigkeit getrennt bewertet, ob sie für diesen Unternehmenstyp relevant und für diese Strategie wertvoll ist.
- Daraus die Investitionslogik: wo investieren, wo Standard kaufen, wo individuell entwickeln.
- Marktuntersuchung in drei durchgerechneten Szenarien: Best of Breed, hoch integriert, kostenoptimiert.
- Einführung, Migration und Betreuung aus einer Hand.
Ergebnis
Das Unternehmen hat die Bebauungsentscheidung selbst getroffen, auf Basis von drei vergleichbaren Wegen, jeder mit hinterlegten Alternativen und einer dokumentierten Investitionslogik auf Fähigkeitsebene. Vier Monate nach der ersten Kontaktaufnahme stand die Entscheidung, fünf Monate später der Go-live, bei bewusst knapp gehaltenem Projektumfang.
Ins neue System kamen Finanzbuchhaltung, CRM, Projektplanung, Spesenabrechnung, Purchase-to-Pay und Order-to-Cash, also die Kernprozesse statt Buchhaltung mit Anbauten. Die Migration einer großen Datenmenge aus einem Altsystem mit schlechter Datenhaltung war von Anfang an als Risiko eingeplant, die Hypercare haben wir bewusst verlängert und zur Optimierung genutzt.
Prozesse laufen seither fachbereichsübergreifend in einem System statt isoliert und über Nachfragen und ohne die vollständige Abhängigkeit von externen Dienstleistern, die vorher jede Änderung begleitet hat.
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