Referenz Mayday
Ein konzernweites Fachsystem geht tagesgenau live.
Ein zentrales Fachsystem war seit Jahren in Entwicklung und nicht in Produktion. Blockiert hat nicht die Technik, sondern die fehlende Einigung zwischen Fachbereich und IT.
Steckbrief
Automobilhersteller (OEM), Großkonzern mit über 10.000 Mitarbeitenden. Mayday als Stand-in, Gesamtprojektleitung.
Mandat des Teams, teilweise vor Gründung der Ascentra Solutions GmbH oder als Subunternehmer.
- nach der ersten folgt die zweite Systemkomponente
- 8 Wochen
- Die erste Systemkomponente ging exakt am geplanten Termin in Produktion, der erste Produktivgang nach Jahren der Entwicklung.
- Eine einheitliche Priorisierungslogik, die Fachbereich und IT gemeinsam verantworten.
Quelle: Ascentra Solutions, Mayday-Einsatz bei einem Automobilhersteller
Ausgangslage
Das System unterstützt einen Kernprozess, der über alle Fahrzeuge und alle Märkte läuft. Es war seit Jahren in Entwicklung und nicht in Produktion gegangen.
Die Technik war es nicht, blockiert hat es an anderer Stelle. Fachbereich und IT konnten sich nicht darauf einigen, was zuerst gebaut wird. Querschnittsthemen wie die Freigaben durch den Betriebsrat lagen zwischen den Zuständigkeiten und blieben deshalb liegen.
Vorgehen
- Auftrag waren zwei Wochen Wissenssortierung, daraus wurde die Gesamtprojektleitung.
- Die richtigen Menschen an einen Tisch, dann geklärt, was tatsächlich gemacht werden muss und in welcher Reihenfolge.
- Eine einheitliche Priorisierungslogik eingeführt, von technisch notwendig bis zu Dingen, die einfach schön wären.
- Fachbereich und IT verantworten die Priorisierung gemeinsam, in einem Arbeitskreis, an dem beide Seiten dranbleiben.
- Querschnittsthemen übernommen: Freigaben durch den Betriebsrat und Abstimmung mit den Business Ownern.
Ergebnis
Die erste Systemkomponente ging exakt am geplanten Termin in Produktion, die zweite folgt acht Wochen später. Das System stabilisiert einen Prozess, der über alle Fahrzeuge und Märkte läuft, und eröffnet dem Klienten Möglichkeiten, die sich direkt im Ergebnis zeigen.
Die Einigung über Prioritäten kommt nicht mehr aus dem einzelnen Meeting, sondern aus einem Verfahren, das beide Seiten gemeinsam verantworten und das auch ohne externe Unterstützung weiterläuft.
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